Regisseurin
Theaterpädagogin BuT
Ola
Respondek
Biografie
Ola Respondek

Ola Respondek arbeitet als Konzeptentwicklerin, Regisseurin und Theaterpädagogin an der Schnittstelle von zeitgenössischem Theater, performativer Forschung und digitaler Praxis.

Sie entwickelt künstlerische Formate, die soziale Skripte, sprachliche Muster, kollektive Verhaltensweisen und den Einfluss von Systemen auf Wahrnehmung untersuchen. Ein besonderes Interesse ihrer Arbeit gilt den Grenzen sprachlicher Eindeutigkeit sowie dem Verhältnis von Sprache, Körper und Wahrnehmung. Daraus entstehen Formen, in denen Text verdichtet, reduziert oder in Bewegung, Rhythmus und Atmosphäre überführt wird.

Am Teatr Mały in Tychy und am Teatr Tańca Rozbark entwickelte und realisierte sie eigene künstlerische Formate. Moving Stories entstand als eigenständiges Konzept und wurde für Przestrzenie Sztuki nominiert. Die Praxis internationaler Theaterproduktionen prägte sie in der Zusammenarbeit mit Krystian Lupa, Grzegorz Jarzyna und Krzysztof Warlikowski, deren Arbeiten sie im Rahmen ihrer Tätigkeit für die Agentur Deixis vermittelte und mitrealisierte. Zu ihren künstlerischen Arbeitszusammenhängen in Deutschland gehören unter anderem das FFT Düsseldorf, das Düsseldorfer Schauspielhaus, das Thalia Theater Hamburg und die Schaubühne Berlin.

Im Projekt Digital Foyer entwickelte sie gemeinsam mit dem FFT Düsseldorf und der Hochschule Düsseldorf (MIREVI) das performative Workshop-Format Cubes an der Schnittstelle von Theater und Technologie. Ola Respondek ist Komplizin des FFT Düsseldorf.

Darüber hinaus konzipiert und realisiert sie Projekte für Schulen, Lehrkräfte und Kulturinstitutionen. Im Team von QUA-LiS NRW entwickelt sie Konzepte für zeitgenössische Theaterformen in Bildungszusammenhängen. Seit 2015 entstehen ihre Projekte auch im Rahmen des Landesprogramms Kultur und Schule NRW.

Projekte
Mensch und Maschine
Leitung und Konzept Kultur und Schule NRW · Düsseldorf · 2025/26
„Mensch und Maschine“
Ein Theaterprojekt über Mensch, Maschine und die Verlagerung von Entscheidung und Verantwortung an Systeme. Im Bezug auf Stanisław Lem, Isaac Asimov und Donna Haraway entsteht eine performative Form aus Körper, Sprache und chorischer Struktur.
Gezeigt bei den Düsseldorfer Schultheatertagen im FFT Düsseldorf und bei YourStage Neuss.
Moving Stories
Konzept & Regie Teatr Tańca Rozbark · Bytom · 2025
„Moving Stories. Fragmente der Nähe“
Ein performatives Projekt zwischen Theater, Tanz und Verbatim über Popkulturbilder von Liebe und deren Einfluss auf Nähe, Abhängigkeit und Macht in Beziehungen. Texte, Geschichten und Bilder entstanden im transgenerationalen Workshopprozess.
Ausgewählt als Residenzprojekt bei Przestrzenie Sztuki.
Konzept & Leitung FFT Düsseldorf · seit 2023
FFT Cubes
Ein performatives Workshop-Format mit interaktiven Würfeln, die auf Bewegung reagieren und Spiel, Bild und Erzählung verbinden. Entwickelt im Rahmen des Projekts Digital Foyer (FFT Düsseldorf / MIREVI Hochschule Düsseldorf).
Gezeigt u.a. bei Play Full und ON/LIVE 2024.
Der zerbrochene Krug
Leitung und Konzept Kultur und Schule NRW · Düsseldorf · 2024/25
„Der zerbrochene Krug“
Ausgehend von Kleists Der zerbrochene Krug untersuchte das Projekt Fragen von Recht, Wahrheit und moralischer Verantwortung in gegenwärtiger Perspektive. Der Prozess verband biografisches Theater, Playback- und Forumtheater und mündete in eine Verbatim-Aufführung.
Präsentiert bei Your Stage! im Rheinischen Landestheater Neuss.
40% bis zur Liebe
Regie Teatr Mały · Tychy · 2023
„40% bis zur Liebe“
Eine Inszenierung mit Mitteln des Forumtheaters nach Augusto Boal über Sucht, Einsamkeit und soziale Isolation. Aus biografischem Material entsteht ein Blick auf Beziehungen, die von Abhängigkeit geprägt sind und in Einsamkeit führen.
Presse „Es lohnt sich, im Theater Risiken einzugehen — dieser Abend beweist es.“ Marcin Stachoń
Unausweichlich? Begegnung.
Leitung und Konzept Kultur und Schule NRW · Düsseldorf · 2023
„Unausweichlich? Begegnung.“
Ein Theaterprojekt über Begegnung als gesellschaftliche, politische und persönliche Erfahrung. Ausgangspunkt waren Fragen nach Fremdheit, Gesetz, Angst und Gemeinschaft, entwickelt in einer kollektiven szenischen Arbeit mit chorischen, performativen und dokumentarischen Elementen.
Präsentiert bei den Düsseldorfer Schultheatertagen.
Schule erzählen
Konzept & Leitung Georg-Schulhoff-Realschule · Düsseldorf · 2020–2022
„Schule erzählen"
Entwurf eines medienpädagogischen Konzepts für die eigenständige filmische Arbeit von Schüler:innen der 7. Klasse. Auf dieser Grundlage entstanden ein Imagefilm der Schule sowie Filme zu den Wahlpflichtkursen — vollständig von den Schüler:innen realisiert.
Frühere Arbeiten
Künstlerische Mitarbeit
„Solaris“ — Krystian Lupa
Düsseldorfer Schauspielhaus
nach Stanisław Lem
Künstlerische Mitarbeit
„Schwärmer“ — Krystian Lupa
Thalia Theater Hamburg
nach Robert Musil
Künstlerische Mitarbeit
„Im Dickicht der Städte“ — Grzegorz Jarzyna
Schaubühne Berlin
nach Bertolt Brecht
Künstlerische Mitarbeit
„4.48 Psychose“ — Grzegorz Jarzyna
Düsseldorfer Schauspielhaus
nach Sarah Kane
Künstlerische Mitarbeit
„Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ — Krzysztof Warlikowski
Theater Bonn
nach Marcel Proust
Konzept & Organisation
„Neue polnische Dramatik“
Düsseldorfer Schauspielhaus · 2000
Übersetzung & Schauspiel
„Faust“ — Andrzej Wiśniewski
Düsseldorfer Schauspielhaus · 1999
nach J.W. Goethe
Im Entstehen
„Ein Körper, der wacht, zählt, wiederholt — was Schutz geben sollte, wurde selbst zur Quelle der Angst.“
Konzept & Regie
Monodrama
Ein Körper im Alarmzustand. Wachsam, präzise, erschöpft. Text und Bewegung, ohne einander zu erklären. Eine performative Arbeit über Schutz, Angst und die Spuren einer frühen Überlebensstrategie.
„Was bleibt sichtbar und was verschwindet?“
Konzept · Theaterprojekt
„Trash? Archiv des Verschwundenen“
Objekte, Stimmen, Textfragmente, mediale Reste. Eine Inszenierung zwischen Theater, Raum und Bild. Mit Heiner Müllers „Hamletmaschine“ als Arbeitshaltung, nicht als Vorlage.
„KI nicht als Werkzeug sondern als Frage.“
Konzept · Workshop und Performance
„KI im Verhör. Wer befragt wen?“
Was verändert sich, wenn Maschinen sprechen, fühlen, entscheiden? In einem kollektiven Prozess entstehen Thesen, Szenen und performative Situationen. Eine Bühnenperformance aus Verhören und Stimmen.
„Ein Kind. Ein erfundener Hund. Vier Jahreszeiten auf einer Bühne.“
Konzept & Regie · ab 6 Jahren
Kinderstück
Ein Hund, der nicht existiert, bis jemand sich ihn ausdenkt. Ein Spiel, das jedes Mal anders beginnt.
Kontakt
Ola Respondek
Düsseldorf · NRW
ola-respondek@gmx.de
Impressum

Aleksandra (Ola) Respondek

Hochstr. 19
40670 Meerbusch

E-Mail: ola-respondek@gmx.de

Steuernummer: 105/5837/6144
USt-IdNr.: DE813150495

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Aleksandra Respondek, Anschrift wie oben.

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Credits
Text & Konzept Ola Respondek Foto & Video Ola Respondek Grafik Michał Wac Weitere Aufnahmen Charlotte Albrecht (Zerbrochen), Team FFT Düsseldorf (Mensch und Maschine), Martyna Fras (Moving Stories) Webentwicklung Claude AI